Ein geplatzter Schlauch bei der Waschmaschine, ein defekter Anschluss der Therme, ein beschädigtes Rohr in der Wand oder ein unsachgemäß montierter Geschirrspüler – all dies kann zu massiven Schäden in Ihrer Wohnung oder Büro führen.

Was ist tun bei Wasserschaden?

 

1.

Im Schadensfall ist umgehend die Wasserzuleitung abzudrehen. Diese befindet sich meist im Badezimmer oder WC bei Wohnungen und bei Häusern ist der Hauptwasserhahn im Keller zu finden.

 

2.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob die Bausubstanz beschädigt ist, so kontaktieren sie sofort die Feuerwehr.

 

3.

Machen Sie Bilder vom Schadenfall (zB. mit dem Handy) und beginnen mit den Aufräum- und Reinigungsarbeiten. Laut Versicherungsbedingungen sind Sie dazu sogar vertraglich verpflichtet. (Schadensminderungspflicht)

 

4.

Lassen Sie die den Schaden durch konzessionierte Unternehmen beheben. Heben Sie die beschädigten Leitungen, Ventile, Schläuche, u.ä. auf, da diese für die Regulierung des Schadens durch die Versicherung benötigt werden.

 

5.

Melden Sie den Schaden unverzüglich an Ihre Versicherung, schildern Sie den Schadensfall in kurzen Worten und führen Sie auch an, welche Gegenstände beschädigt worden sind (zb. Kästen, Böden, Mauerwerk,…)

 

Tipps um Leitungswasserschäden zu vermeiden:

Wartung:

  • Sämtliche sichtbare Wasserleitung sind regelmäßig einer Sichtprüfung zu unterziehen, rostige Leitungen sind auszutauschen, Silikonfugen bei Brausetasse und Badewanne sind zu erneuern.

Bei Verlassen der Wohnung:

  • Ab einer Abwesenheit von länger als 72 Stunden sind Vorkehrungen zu treffen, wie zB. Hautpwasserhahn abdrehen und Heizungsanlage frostsicher machen.

Montage:

  • Anschluss von Wasseranschlüssen nur von zertifiziertem Fachpersonal auf Rechnung durchführen lassen.

 

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